Herma entscheidet sich für Genkinger-Lösung

Herma erhielt modernere Schmalgangstapler, hier präsentiert von Genkinger Vertriebsleiter Harald Harter.
Herma erhielt modernere Schmalgangstapler, hier präsentiert von Genkinger Vertriebsleiter Harald Harter.
Der von Genkinger konstruierte Doppelstockwagen verfügt über eine Wiegeeinrichtung.
Der von Genkinger konstruierte Doppelstockwagen verfügt über eine Wiegeeinrichtung.

Bei Herma, einem führenden Spezialisten für Selbstklebetechnik, stand bei den auf Schmalgang-Kommissionierstaplern mit Mastschwenkgabel ein Generationswechsel an: Die Stapler der beliebten Marke „Genkinger Lagermeister“ aus den frühen 90-er Jahren sollten durch modernere Maschinen ersetzt werden. Genkinger erhielt den Auftrag für die Geräte-Lösungen und den Service.

Im Herma-Lager für Etiketten in Filderstadt bei Stuttgart werden Paletten mittels Schmalgangstapler ein- und ausgelagert. Diese transportieren die Paletten in Höhen bis zu 10 m. Den beiden betagten Lagermeistern sieht man den jahrzehntelangen Einsatz an. „Dass sie heute noch im Einsatz sind, zeigt, wie hochwertig und robust die Geräte sind und dass sie ihrer Zeit voraus waren“, sagt Genkinger-Vertriebsleiter Harald Harter. Nun aber wurden sie ersetzt – gemäß einem modernen Konzept, das Genkinger zusammen mit Herma erarbeitet hat.

Die neuen Schmalgangstapler sind robust gebaut, aber dennoch so leicht und kompakt, dass sie wendig und schnell sind. Die Folgekosten für Wartung fallen dank 80 Volt-Drehstromtechnik geringer aus als zuvor. Die Fahrer freuen sich über verbesserte, erhöhte Ergonomie und mehr Bewegungsfreiheit. Je nach Lagersituation können sie in der geräumigen Kabine stehen oder sitzen, was wiederum der Sicherheit zu Gute kommt. Mehr Komfort entstand außerdem durch einen stark gefederten Sitz mit vielen Einstellmöglichkeiten sowie ergonomisch sinnvoll gestalteten Ablageflächen.

„Entscheidende Kriterien bei den notwendig gewordenen Ersatzbeschaffungen waren Leistungssteigerung, Arbeitssicherheit, eine gute Energiebilanz und reduzierte Servicekosten“, erklärt Anton Gojkovic, Herma-Betriebsleiter für den Geschäftsbereich Etiketten. „Die Anforderungen unserer Kunden sind, was Lieferzeiten angeht, stetig gestiegen. So erhöhten wir auch die Anforderungen an unseren Lieferanten.“

Waren vor Jahren die Stapler noch acht Stunden täglich im Einsatz, wird bei Herma inzwischen in zwei Schichten kommissioniert. Viele Kommissionen sind zeitkritisch, weshalb der Stapler-Service von Genkinger engmaschiger aufgebaut werden musste, um die erhöhte Verfügbarkeit sicher zu stellen. Genkinger ist seit Jahrzehnten Lieferant bei Herma; zurzeit sind dort rund 30 Geräte des Herstellers im Einsatz. Darunter sind Stand- und Sitz-Niederhubwagen sowie Spezialgeräte wie ein Doppelstock-Hochhubwagen mit geeichter Wiegeeinrichtung.

Dass Herma mit dem Partner Genkinger inzwischen rund 30 Jahre zufrieden ist, bedeutete nicht, dass Genkinger automatisch der Lieferant der neuen Geräte werden würde. „Das Preis-/Leistungsverhältnis und das Gesamtpaket muss stimmen“, beschreibt Anton Gojkovic seine Linie bei der Ausschreibung. „Erst recht bei Neuinvestitionen kommt eine Zusammenarbeit auf den Prüfstand, und wir stellen die Frage, ob der Partner im Moment der richtige ist und im Hinblick auf die Zukunft.“ Genkinger konnte dies nun erneut überzeugend nachweisen.

06.06.2016